Architektur

Bis zu drei Rechenkacheln, ein Steuerkern, ein Speicher, ein Bus. Hier ist das Chip-Design aus der Vogelperspektive.

Vexon-1 — Block-Diagramm

RISC-V steuert · Multi-Tile rechnet parallel · On-Chip KV-Cache merkt sich Sprachmodell-Zustände · On-Chip-Bus verbindet alles.

Visualisierung des Chip-Designs – kein Fertigungsbild

Ziehen zum Drehen · Schicht antippen oder mit Tab und Pfeiltasten wählen

Kacheln

Drei Kacheln rechnen gleichzeitig – bis zu drei sind heute parallel in Hardware validiert. Stilisiert: Daten kommen über AXI4 und den On-Chip-Bus in die Kacheln, der RISC-V-Kern steuert.

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Output-Stationary Dataflow

Vexon-1 nutzt ein Output-Stationary Systolic Array: Gewichte und Aktivierungen werden ins Rechen-Grid eingespeist (Broadcast), die Teilergebnisse bleiben am Ort — ohne klassischen Adder-Tree. Das unterscheidet die Architektur von Weight-Stationary-Designs und ist auf die Mathematik moderner Transformer zugeschnitten.

AktivierungenGewichteTeilergebnisse bleiben im Rechenfeld.Nur fertige Ergebnisse werden geschrieben.

Wie die fünf Innovationen funktionieren

Konzeptuell erklärt — was jede Innovation tut und welchen Nutzen sie bringt. Die Implementierungs-Details bleiben unter NDA.

Sparse-Engine — Nullen überspringen

Funktion

Erkennt Null-Operanden, bevor gerechnet wird, und überspringt die Multiplikation komplett — bei bis zu rund 90 % Sparsity.

Nutzen

Weniger Energie und Latenz bei identischem Ergebnis.

Adaptive Precision — so genau wie nötig

Funktion

Schaltet autonom zwischen INT4, INT8 und INT16 um (mit Hysterese), je nachdem, wie viel Genauigkeit die Daten gerade brauchen.

Nutzen

Mehr Durchsatz pro Takt, ohne Genauigkeit zu verschenken.

Hardware-Attention — Transformer-Kern in Hardware

Funktion

Der Attention-Mechanismus inklusive Softmax läuft als dedizierte Hardware-Zustandsmaschine; Null-Scores werden herausgefiltert (Sparse-Attention-Fusion).

Nutzen

Der rechenintensivste Teil moderner Sprachmodelle läuft direkt in Hardware.

Hardware-KV-Cache — Gedächtnis on-chip

Funktion

Der Sprachmodell-Zustand (Keys und Values) liegt direkt auf dem Chip statt im langsamen externen Speicher. Auf beiden FPGA-Plattformen bit-exakt verifiziert.

Nutzen

Kein DRAM-Roundtrip, kein Cloud-Bedarf — schnelle, lokale Inferenz.

Multi-Tile — parallel statt seriell

Funktion

Mehrere Compute-Kacheln rechnen gleichzeitig. Auf dem FPGA mit bis zu drei Kacheln in Hardware validiert, jede bit-exakt. Die Kachelzahl ist ein RTL-Parameter.

Nutzen

Die Kachelzahl lässt sich an die Zielgröße des Chips anpassen.

Verifikations-Stack

Vom Verilog-RTL über Simulations-Tests, FPGA-Build, Driver, REST-API bis hin zur React-Frontend-Demo — der gesamte Stack ist in-house entwickelt und reproduzierbar.

Hardware
Vexon-1 NPU auf AMD Kria KV260 und Zynq UltraScale+ ZU15EG · 100 MHz
Driver
Eigener C++-Treiber (DMA) und eigenes Linux-Image; RISC-V-Firmware auf der NPU
API
REST-Endpoints, Tests reproduzierbar
Frontend
React + Tailwind · Live-Polling alle 5 s

Tiefere Architektur unter NDA

Vollständige technische Spezifikation, FSM-Details, RTL-Architektur — auf Anfrage für qualifizierte Lizenz-Interessenten verfügbar.