Seit Anfang November startet unser eigener 64-Bit-Prozessorkern, der NeuroVexon Core, ein Standard-Linux: auf unserem FPGA-Prototyp, direkt nach dem Einschalten und ohne Eingriff. Nach rund fünf Sekunden steht eine Linux-Shell bereit. In unseren Testreihen startete das System 10 von 10 Mal sauber.
Der Kern ist vollständig selbst entworfen: kein lizenzierter, kein gekaufter Prozessorkern. Er setzt Speicherverwaltung, Rechte-Ebenen und Interrupts so um, wie ein Betriebssystem es erwartet, und wurde vor dem ersten Test am Board mit Hunderten automatischer Tests gegen ein Referenzmodell geprüft. Im selben Chip-Design sitzt unsere KI-Recheneinheit Vexon-1.
Noch hilft der ARM-Teil des Entwicklungsboards beim Laden. Diesen Schritt ersetzen wir als Nächstes. Es handelt sich um einen FPGA-Prototyp, noch nicht um Silizium. Für uns ist der Meilenstein ein wichtiger Schritt zu souveräner Edge-KI, bei der wir jede Schicht verstehen und erklären können, von der Logik bis zur Shell.